C52 „Ich würd‘ ja gerne – ich darf/kann aber nicht…“ Licht und Schatten unserer Retroflektion transparent und konstruktiv angepackt (November 2019)

C52  /  November 2019

„Ich würd‘ ja gerne – ich darf/kann aber nicht…“
Licht und Schatten unserer Retroflektion transparent und konstruktiv angepackt

Als Kinder erlebten wir, dass wir etwas wollten, was aber z.B. von den Eltern nicht erlaubt war. Handelte es sich dabei nicht um eine auf Vertrauen und sicherer Bindung beruhenden, elterlichen „Leitplanke“, sondern um eine unsere natürliche Lebendigkeit wiederholt unterdrückende Restriktion, dann ist dieses „Ja, ich will!“ und das restriktive „Nein“ dazu oftmals in unserer Persönlichkeit gespeichert als ein bleibender innerer Konflikt.

Die daraus sich ergebende Kompensation verzehrt eine Menge Energie und hindert uns daran, unser volles Potential zu leben. Es bringt oft Probleme in menschlichen Beziehungen mit sich, z.B. wenn wir Projektionen auf andere Menschen haben. Doch nicht allein dies – in der Regel drückt es sich dazu noch häufig auf der körperlichen Ebene aus: wir halten uns zurück oder gehen partiell oder temporär in body-freeze, emotionaler und körperlicher Stress nimmt uns unsere Vitalität oder Resilienz-fähigkeit, Krankheit oder Burnout-Symptome können die Folge sein, ein sehr tiefgehender Konflikt kann psychische Symptome oder Krankheit hervorbringen.

Inhalte:

  • Betrachtung der Retroflektionsdynamik in den wesentlichen Bestandteilen ihres Entstehens und ihrer Wirkweise
  • Reflexion des kulturbedingten und individuellen Kontextes
  • Erfahrungsbasierte Untersuchung ausgewählter Aspekte und Phänomene in der Retroflektion
  • Transfer in den professionellen Kontext der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen
  • Inklusion der individuellen Betroffenheit und Komponenten der Selbstfürsorge

 

Methoden:

Vortrag, Gespräch, erfahrungs- und körperbasierte Übungen in Klein- und Großgruppe, ggfls. Film, immer Humor.

Zielgruppe:

Alle im sozialpsychiatrischen Bereich Tätige und alle am Thema Interessierte.

 

Raum & Zeit

Mi. 06.11. – Fr. 08.11.19

im Tagungshaus Albgarten

Leitung

Monika Schäpe und
Christiane Teuber

 

 

Kursgebühr:                   309,- €
Seminarhauskosten:     216,- €
Gesamtgebühr:              525,- €

 


Unsere ReferentInnen

Monika Schäpe
Dipl.-Sozialpädagogin, Mutter 2er erw. Kinder, 31 Jahre freie Beratungs- und Seminartätigkeit, Prozessbegleitung u. Persönlichkeitsentwicklung, empirische Forschung zu Körpersoziologie, Trauma- und Körperarbeit, Trauma in Kommunikation, Sozialverhalten und Familiensystemen, Somatic Experiencing SEâ in Ausbildung, zertif. Trainerin f. gewaltfreie Kommunikation (CNVC),
www.KommunikationderAchtsamkeit.de

Christiane Teuber
Krankenschwester, Fachkrankenschwester Anästhesie und Intensivmedizin langjährige Berufserfahrung Psychiatrie/Neurologie, zertifizierte Advanced TRE ® Providerin (Trauma Release Exercises), Trauma- und Körperarbeit, Rituale, Trainerin für Kommunikation, Mutter / Pflegemutter von 4 Kindern dadurch jahrelang praktizierte Traumapädagogik, www.KommunikationderAchtsamkeit.de

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